Gerade alte Haustiere sollten regelmäßig untersucht werden. Machen Sie den Alterscheck in der Kleintierklinik Hannover.

Mensch und Tier altern mit der Zeit, doch alt muss nicht gleichzeitig auch krank bedeuten. Allerdings lässt im Alter die Vitalität oft nach, die Empfänglichkeit für Krankheiten nimmt zu und im Erkrankungsfall dauert die Genesung häufig länger. Also ist Ihr und unser gemeinsames Ziel für Ihr Haustier: Es soll gesund alt werden und solange wie möglich gesund bleiben.

Wann ist mit dem Einsetzen des Alterns bei Ihrem Haustier zu rechnen?

Kleine Hunde und Katzen: ab ca. 8 bis 10 Jahren
Mittelgroße bis große Hunde: ab ca. 7 bis 8 Jahren
Groß- und Riesenrassen: ab ca. 5 Jahren
Nager: ab ca. 4 bis 5 Jahren
Frettchen: ab ca. 6 bis 8 Jahren
Vögel: je nach Art
Reptilien/Exoten: je nach Art

Worauf sollten Sie im Alter der Tiere achten?

Die Futteraufnahme und die Verdauung

Probleme werden oft hervorgerufen durch: z.B. schlechte Zähne, einen trägen Magen-/Darmtrakt, eventuell belastete, am Stoffwechsel beteiligte Organe, wie Leber und Niere.

Der Bewegungsapparat

Probleme werden oft hervorgerufen durch: Muskelschwäche, Gelenkverschleiß, degenerative Gelenkserkrankungen.

Die Herzleistung

Probleme werden oft hervorgerufen durch im Alter wahrscheinliche Insuffizienzen (Schwächen) des Herzens.

Der Atmungsapparat

Probleme werden oft hervorgerufen durch mit dem Altern auftretenden Veränderungen am Lungengewebe, den Bronchien (z.B. Mineralisierung).

Gehör, Sehfähigkeit, Geruchs- und Orientierungssinn und das Erinnerungsvermögen

Probleme werden oft hervorgerufen durch: z.B. eine alterstypische Linsentrübung, Reduzierung des Hörvermögens, Verlust des Geruchssinns, Altersdemenz und ähnliche altersbedingte Funktionseinschränkungen bestimmter Sinnesorgane.

Tumorerkrankungen und hormonelle Störungen

Diese Erkrankungen kommen beim geriatrischen Patienten altersbedingt einfach häufiger vor.

Wichtige Infos für Sie von der KleintierKlinik Hannover

  • Ganz wichtig für die Untersuchung eines „alten“ Haustieres ist die Vorgeschichte. Sollten wir Ihr Haustier nicht schon länger kennen, benötigen wir alle Informationen über etwaige Vorerkrankungen und deren Behandlung.
  • Was wird untersucht? In der Regel wird eine Blutprobe zur Untersuchung gewonnen, wenn möglich sollten Sie bereits Urin zum Termin mitbringen.
  • Wenn die Basisdaten erhoben sind, raten wir Ihnen im Fall der Fälle zu weiterführender Diagnostik, wie zum Beispiel dem Röntgen des Brustkorbes, einem Herz- und/oder Bauchultraschall, einer speziellen Augenuntersuchung oder Bestimmung der Hörfähigkeit (Audiometrie).
  • Außerdem beraten wir Sie hinsichtlich eines weiteren, entscheidenden Aspektes, der Ernährung Ihres Seniors. Grundsätzlich gilt: meist muss die Futtermenge reduziert und immer sollte hochwertiges Futter angeboten werden. Außerdem müssen die Gehalte an Mineralstoffen und Vitaminen angepasst und der eventuell notwendige Einsatz einer speziellen Diät erwogen werden.
  • Noch ein Tipp: In einigen Fällen kann ein rechtzeitig angeschafftes Jungtier den älteren Vierbeiner wiederaufleben lassen. Hier sollte jedoch sehr genau abgewogen werden, ob und wann dieser Zuwachs in die Familie aufgenommen wird, damit es nicht zu einer Überforderung oder gar Eifersuchtsreaktion des Seniors kommt. Wenn Timing und Sympathie zwischen den beiden Vierbeinern stimmen, können alle Spaß haben und das Jungtier kann viel von dem Senior lernen.